Über 100 Krankenkassen zahlen Yesdays
Nacken-Kurs ID: KU-BE-ZUMCA2
Unterer-Rücken-Kurs ID: KU-BE-KM9138
Unsere Kurse
Nacken Onlinekurs
(Kasse zahlt)
€ 99
Yes! Endlich Nacken & Kopfschmerzen vorbeugen
- 8 Module á 50 Minuten
- 6 Std. Videos in HD Qualität
- 107 PDF-Seiten zum Herunterladen
- 1 Jahr Zugriff auf alle Inhalte
- Kasse zahlt – erhalte bis zu 100% von der Krankenkasse zurück
Unterer Rücken
Onlinekurs (Kasse zahlt)
€ 99
Zur Vorbeugung von Beschwerden im unteren Rücken
- 8 Module á 55 Minuten
- 6,5 Std. Videos in HD Qualität
- 96 PDF-Seiten zum Herunterladen
- 1 Jahr Zugriff auf alle Inhalte
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Bekannt aus
Kundenstimmen
Nutze deinen Anspruch auf Prävention
In Deutschland wird großen Wert auf Prävention gelegt, um uns ein langes und vitales Leben zu ermöglichen und das Gesundheitssystem bestmöglich zu entlasten. Abhängig von der Krankenkasse werden 2 Präventionskurse pro Jahr unterstützt, bei denen 75% – 100% der Kursgebühren übernommen werden. Da z.B. der Yesdays Kurs für den Nacken (zertifiziert) 99,00 € kostet, entsteht für dich ein Eigenanteil von 0€ – 25€ – abhängig von deiner Krankenkasse. Nimmst du an keinem Präventionskurs teil, so entfällt dein Budget für Präventionsleistungen bei deiner Krankenkasse.
Deine Krankenkasse bezahlt
Der „Nacken Kurs (zertifiziert)“ und der „Untere Rücken Kurs (zertifiziert)“ wurden beide offiziell durch die Zentrale Prüfstelle Prävention (ZPP) zertifiziert – und sind daher erstattungsfähig über alle gesetzlichen Krankenkassen. Eine Übersicht über die voraussichtliche Höhe der Erstattung findest du in unserem Erstattungsrechner. Für die Erstattung der Kursgebühr musst du lediglich die Rechnung und dein Teilnahme-Zertifikat, welches du am Ende des Kurses erhältst, bei deiner Krankenkasse einreichen. Klingt einfach – ist es auch! Bei Bedarf helfen dir auch gerne bei der Einreichung.
Qualitätsgesichert & zertifiziert
Die Zentrale Prüfstelle übernimmt an dieser Stelle die Überprüfung der vom GKV-Spitzenverband festgelegten Qualitätskriterien für individuelle verhaltensbezogene Kursangebote. Werden alle Kriterien erfüllt, so gilt der Kurs als erstattungsfähig. Gleichzeitig wissen die Kursteilnehmer, dass der Kurs qualitätsgesichert ist und strenge Auflagen erfüllt.
Blogbeiträge

Sprache und Rückenschmerzen
Die Art wie du mit dir über deine Schmerzen redest bzw. welche Einstellung du zu ihnen hast, hat einen großen Einfluss auf deine empfundenen Schmerzen. Das gilt ganz ganz besonders für wiederkehrende oder chronische Rückenschmerzen. In diesem Blogbeitrag erfährst du, wie du dir diesen Zusammenhang vorstellen und wie du ihn für dich nutzen kannst.

Ursachen für Kopfschmerzen richtig erkennen
Diese 3 Kopfschmerzarten unterscheiden sich zum Teil kräftig – haben aber auch Ähnlichkeiten. Erfahre zudem was du tun kannst, um diese Kopfschmerzen loszuwerden bzw. vorzubeugen.

Warum neigen wir besonders im Home Office zu Nacken- und Kopfschmerzen?
Lerne 4 Gründe kennen, warum wir gerade im Home Office zu Nackenbeschwerden neigen und erhalte 6 Tipps zur Vorbeugung von Verspannungen und/oder Kopfschmerzen.
Weitere Blogbeiträge findest du auf unserem Blog.
FAQs
Was sind die häufigsten Ursachen für Rückenschmerzen?
Die häufigsten Ursachen sind Muskelverspannungen und Reizzustände von Muskeln, Faszien und Bändern – oft durch langes Sitzen, wenig Bewegung oder einseitige Belastung. Daneben spielen Übergewicht, schwache Rumpfmuskulatur, Stress und psychische Belastungen eine große Rolle, weil sie zu dauerhaften Fehlhaltungen und einem erhöhten Schmerzempfinden führen.
Seltener stecken „spezifische“ Ursachen dahinter, etwa Bandscheibenvorfälle, Arthrose kleiner Wirbelgelenke, Frakturen, entzündliche Erkrankungen, Tumoren oder organbedingte Schmerzen (z.B. Niere, Herz, Bauchorgane).
Was hilft schnell gegen Rückenschmerzen im unteren Rücken?
Kurzfristig helfen dir oft sanfte Bewegung statt strenger Bettruhe, Wärme (Wärmflasche, warmes Bad, Wärmepflaster) und schmerzangepasste Entlastungspositionen, z.B. die Stufenlagerung in Rückenlage. Leichte Dehn‑ und Lockerungsübungen für Rücken‑ und Hüftmuskeln sowie eine schmerzgerechte Einnahme von kurzfristig eingesetzten Schmerzmitteln (nach ärztlicher Rücksprache) können es dir leichter machen, in Bewegung zu bleiben.
Halten die Schmerzen an, wiederholen sich häufig oder treten mit Warnzeichen auf (Lähmungen, Taubheit, Fieber, Gewichtsverlust), brauchst du ärztliche Abklärung.
Was tun bei steifem Nacken nach dem Schlafen?
Antwort: Nachts ungünstige Kissenhöhe, Bauchlage oder Zugluft führen leicht zu einem „steifen Nacken“. Sinnvoll sind dann Wärme, sehr vorsichtige Mobilisation (z.B. langsames Drehen und Neigen des Kopfes im schmerzfreien Bereich) und sanftes Schulterkreisen.
Vermeide ruckartige Bewegungen und halte den Kopf in Alltagsbewegungen möglichst neutral, statt die Schmerzen durch Verkrampfen zu verstärken. Wenn die Beschwerden über mehrere Tage unverändert stark bleiben oder neurologische Symptome (z.B. Kribbeln, Lähmungen) auftreten, sollte ein Arzt draufschauen.
Was tun bei Nackenschmerzen vom Computer/Handy?
Passe zuerst deine Haltung an: Bildschirm auf Augenhöhe, aufrechter Oberkörper, Schultern locker, Kopf nicht nach vorne schieben, Smartphone häufiger auf Augenhöhe statt tief im Schoß. Plane alle 30–60 Minuten kurze Pausen ein, in denen du aufstehst, dich streckst, die Schultern kreist und den Nacken leicht mobilisierst.
Regelmäßiges Kraft‑ und Haltungstraining für Nacken‑, Schulter‑ und oberen Rückenbereich sowie Entspannungstechniken (z.B. bewusstes Ausatmen, kurze Atempausen) helfen, Spannungen langfristig abzubauen.
Welche Übungen helfen bei Nackenschmerzen?
Hilfreich sind z.B. sanftes Schulterkreisen nach vorne und hinten,
Kinn zur Kehle ziehen (Doppelkinn‑Übung) für die tiefen Nackenbeuger,
seitliche Neigung des Kopfes mit leichtem Dehngefühl,
isometrische Übungen: Kopf in Hand drücken, ohne ihn zu bewegen.
Wichtig: langsam, ohne Ruck, im schmerzfreien Bereich und regelmäßig (lieber 3–5 Minuten täglich als eine lange Einheit pro Woche). Bei Schwindel oder ausstrahlenden Schmerzen in die Arme brauchst du vorher eine Abklärung.
Welche Übungen helfen gegen Kopfschmerzen aus dem Nacken?
Nackenbedingte Kopfschmerzen profitierst du von Kombinationen aus Nacken‑ und Schultermobilisation, Dehnung der Nackenmuskulatur, Stärkung der tiefen Halsmuskeln und Entspannung/Atmung. Dazu zählen z.B. Kinnzugübungen, sanfte Drehungen und Neigungen des Kopfes, Dehnung der seitlichen Halsmuskeln und Loosen der oberen Trapezmuskulatur.
Da solche Kopfschmerzen mit Stress, Zähneknirschen und Fehlhaltungen zusammenhängen können, ergänzen Entspannungsübungen, Pausen am Bildschirm und ggf. physiotherapeutische Anleitung die Eigenübungen sinnvoll.
Wie unterscheide ich Verspannung von Bandscheibenvorfall?
Verspannungen äußern sich typischerweise als diffuse, drückende oder ziehende Schmerzen, die sich bei bestimmten Haltungen verstärken, aber meist nicht scharf in Bein oder Arm ausstrahlen. Ein Bandscheibenvorfall kann zusätzlich zu Rückenschmerzen einschießende Schmerzen, Taubheit, Kribbeln oder Kraftverlust in Armen/Beinen verursachen, abhängig von Höhe und Ausmaß.
Warnzeichen wie Lähmungen, Blasen‑/Mastdarmstörungen oder starke, plötzliche Schmerzen sind immer ein Fall für sofortige ärztliche Diagnostik. Ohne Untersuchung lässt sich eine sichere Unterscheidung nicht treffen, die Tendenzen geben aber eine Orientierung.
Wann muss ich mit Rückenschmerzen zum Arzt?
Zum Arzt solltest du gehen, wenn die Schmerzen länger als ein paar Wochen bestehen oder sich wiederholt,
sie sehr stark sind oder nachts in Ruhe zunehmen,
du neurologische Symptome (Taubheit, Lähmung, Gangunsicherheit) bemerkst,
Fieber, Gewichtsverlust, Trauma/Sturz oder bekannte Vorerkrankungen (z.B. Krebs, Osteoporose) hinzukommen.
Auch häufiger Rückfall ohne klare Ursache ist ein Grund, das genauer abklären zu lassen.
Sind Wärme oder Kälte besser bei Rückenschmerzen?
Bei muskulären Verspannungen empfinden die meisten Menschen Wärme als angenehm, weil sie die Durchblutung steigert und Muskeln lockert (z.B. Wärmepflaster, Bad, Wärmflasche). Kälte (Kühlpack im Tuch) kann bei akuten Reizzuständen oder nach einer Überlastung kurzfristig entzündungshemmend und schmerzlindernd wirken.
Orientiere dich an deinem Empfinden und setze Wärme oder Kälte jeweils nur 15–20 Minuten ein. Bei unklaren oder entzündlichen Zuständen sowie bei sensiblen Kreislaufproblemen ist ärztlicher Rat sinnvoll.
Welcher Sport ist gut bei Rückenschmerzen?
Empfohlen werden gelenkschonende, rückenfreundliche Aktivitäten wie Walking/Nordic Walking, Rückenschwimmen, Radfahren in aufrechter Haltung, funktionelles Krafttraining, Yoga und Pilates. Sie verbessern Kraft, Beweglichkeit, Koordination und Ausdauer, ohne die Wirbelsäule durch Stoßbelastungen zu überreizen.
Wichtig sind ein langsamer Einstieg, regelmäßiges Training und Anpassung an dein aktuelles Leistungsniveau – im Zweifel mit physiotherapeutischer oder sporttherapeutischer Beratung.
Welche Matratze / welches Kopfkissen bei Nackenschmerzen?
Die ideale Matratze hält deine Wirbelsäule in Seitenlage möglichst gerade und in Rückenlage in ihrer natürlichen S‑Form, ohne dass du einsinkst oder durchhängst. Zu hart – du liegst wie auf einem Brett und bekommst Druckpunkte; zu weich – deine Lendenwirbelsäule hängt durch.
Beim Kissen ist entscheidend, dass dein Kopf nicht nach oben oder unten abknickt, sondern in Verlängerung der Wirbelsäule bleibt. Ein Nackenstützkissen kann helfen, vor allem bei Seiten‑ oder Rückenschläfern, muss aber zu deiner Schulterbreite und Schlafposition passen.
Wie kann ich Rückenschmerzen ohne Medikamente behandeln?
Ohne Medikamente stehen dir vor allem folgende Bausteine zur Verfügung: regelmäßige Bewegung und gezieltes Training der Rumpfmuskulatur,
ergonomische Anpassungen im Alltag (Sitzen, Heben, Schlafen),
Wärme, manuelle Techniken und Massage (kurzfristig),
Entspannungsverfahren und Stressreduktion,
Gewichtsreduktion und entzündungsarme Ernährung.
Bei chronischen Beschwerden empfehlen Leitlinien einen multimodalen Ansatz, bei dem körperliche, psychische und soziale Faktoren berücksichtigt werden.
Welche Online-Kurse gibt es gegen Rücken‑/Nackenschmerzen?
Online findest du eine große Bandbreite: von allgemeinen Rückenschulkursen über spezifische Programme für den unteren Rücken bis hin zu Nackenkursen, die sich auf Bildschirmarbeit und stressbedingte Verspannungen konzentrieren. Viele Angebote kombinieren Videos, Übungspläne, Hintergrundwissen und Alltagstipps.
Zertifizierte Präventionskurse nach §20 SGB V unterscheiden sich von „normalen“ Fitness‑Videos durch ein geprüftes Konzept, definierten Umfang und die Möglichkeit, einen Teil der Kosten durch die Krankenkasse erstattet zu bekommen. Sehr gut bewertete Online-Präventionskurse bietet z.B. Yesdays an (www.yesdays.de). Yesdays hat einen Kurs zur Vorbeugung von Nacken- und Kopfschmerzen und einen Kurs zur Vorbeugung von Schmerzen im unteren Rücken.
Bringen Online-Rückenkurse wirklich etwas oder brauche ich Präsenz?
Online‑Kurse können sehr wirksam sein, wenn sie ein strukturiertes Programm, gute Anleitung, klare Steigerung und alltagstaugliche Übungen bieten – und wenn du sie konsequent mitmachst. Viele Menschen schätzen die Flexibilität, unabhängig von Zeit und Ort trainieren zu können, und bleiben dadurch eher dran.
Präsenzkurse sind besonders sinnvoll, wenn du viel Anleitung und direkte Korrektur brauchst oder unsicher bist, was deine Beschwerden genau sind. Bei stärkeren oder unklaren Schmerzen ist ein persönlicher Check durch Arzt oder Physiotherapeut immer sinnvoll, unabhängig von Online oder Präsenz.
Sind Online-Kurse bei bestehenden Schmerzen geeignet oder nur zur Prävention?
Die meisten zertifizierten Kurse sind für Menschen mit leichten bis mittelgradigen, nicht‑akuten Beschwerden konzipiert – also sowohl zur Vorbeugung als auch zur Stabilisierung bei bestehenden Problemen. Entscheidend ist, dass keine akuten Warnzeichen vorliegen.
Bei anhaltend starken, plötzlichen oder neurologisch auffälligen Schmerzen brauchst du vorab ärztliche Diagnostik. In solchen Fällen ersetzen Online‑Kurse keine individuelle Therapie, sondern können später ergänzend eingesetzt werden.
Wie oft muss ich die Übungen machen, damit sich etwas verbessert?
Effekte zeigen sich meist, wenn du mindestens 2–3 Einheiten pro Woche à 20–30 Minuten absolvierst und zusätzlich kurze Bewegungs‑ und Dehnpausen in deinen Alltag einbaust. Studien zeigen, dass regelmäßiges Rumpfkrafttraining die Häufigkeit von Rückenschmerzepisoden deutlich senken kann.
Erste Verbesserungen spüren viele nach einigen Wochen, stabile Effekte benötigen aber eher Monate konsequenter Umsetzung.
Wie lange dauert es, bis ein Online-Rückenkurs wirkt?
Nach wenigen Wochen berichten viele Teilnehmer über weniger Spannung, bessere Beweglichkeit und mehr Körpergefühl. Deutlich dauerhafte Effekte auf Schmerzfrequenz, Belastbarkeit und Haltung bauen sich meist innerhalb von 3–6 Monaten auf, abhängig von Ausgangszustand und Trainingskonsequenz.
Wichtig ist, den Kurs nicht als zeitlich begrenzte „Kur“, sondern als Einstieg in neue Gewohnheiten zu sehen.
Gibt es spezielle Online-Kurse für Nackenverspannungen / Bildschirmarbeit?
Ja, viele Angebote richten sich gezielt an Menschen mit „Office‑Nacken“, Bildschirmarbeit oder Handy‑Nacken und fokussieren auf Haltungsschulung, Nacken‑ und Schultertraining, Augen‑ und Pausenübungen. Sie kombinieren oft kurze, im Büro machbare Einheiten mit längeren Trainingssessions. Ein sehr gut bewerteter Nackenkurs ist der von Yesdays (www.yesdays.de). Er ist mit 4,9/5 auf Trustpilot bewertet und bieten Inhalte, die sich ganz speziell auf Nacken und Kopfschmerzen beziehen.
Gibt es Online-Kurse, die auch bei nackendbedingten Kopfschmerzen helfen?
Spezialisierte Nackenprogramme berücksichtigen meist auch kopfschmerzrelevante Aspekte: Triggerpunkte, hohe Muskelspannung im oberen Nacken, Haltungskorrektur und Stressbewältigung. Durch gezielte Übungen und Entspannungstechniken lassen sich viele muskulär bedingte Kopfschmerzen reduzieren. Ein sehr guter Kurs gegen nackenbedingte Kopfschmerzen ist der zertifzierte Nackenkurs von Yesdays (www.yesdays.de).
Bei unklaren oder neuen Kopfschmerzen solltest du vorab ärztlich prüfen lassen, ob nicht andere Ursachen dahinterstecken.
Welche Voraussetzungen brauche ich zu Hause (Equipment, Platz, Fitnesslevel)?
In der Regel brauchst du nur: etwas Platz auf dem Boden, eine Matte oder Teppich, bequeme Kleidung und ggf. einfache Hilfsmittel wie ein Handtuch, ein Theraband oder kleine Hanteln. Viele Kurse sind so konzipiert, dass du als Einsteiger starten kannst und langsam steigerst, ohne hohe Fitness vorauszusetzen.
Wichtiger als Equipment ist die Bereitschaft, dir feste Zeiten einzuplanen und Übungen sorgfältig auszuführen.
Sind diese Kurse von Physiotherapeuten oder Ärzten entwickelt?
Zertifizierte Präventionskurse müssen von entsprechend qualifizierten Fachkräften (z.B. Physiotherapeuten, Sportwissenschaftlern, Ärzten) konzipiert und/oder durchgeführt werden und nachweisbar wissenschaftlich fundierte Inhalte nutzen. Bei freien Programmen ohne Zertifizierung solltest du genau auf Qualifikation und Transparenz des Anbieters achten.
Wie läuft ein digitaler Präventionskurs genau ab?
Ein typischer Kurs besteht aus 8–12 Einheiten à 45–60 Minuten, die du über mehrere Wochen absolvierst. Jede Einheit kombiniert Theorie (z.B. Ursachen von Rückenschmerzen, Ergonomie) mit praktischen Übungen, die du angeleitet nachmachst.
Je nach Anbieter erfolgt dies live in Gruppen (per Videokonferenz) oder als aufgezeichnetes Modul, das du innerhalb eines vorgegebenen Zeitraums flexibel abrufst.
Wie viele Einheiten hat ein zertifizierter Rückenkurs?
Die meisten von Krankenkassen anerkannten Programme sehen standardisiert 8–12 Kurseinheiten vor, meist 1 Einheit pro Woche. So bleibt genug Zeit zwischen den Terminen, um die Übungen in deinen Alltag zu übertragen und Fortschritte aufzubauen.
Wie lange dauert eine einzelne Kurseinheit?
Typisch sind 45–60 Minuten pro Einheit. Ein Teil entfällt auf Wissensvermittlung, ein größerer Anteil auf praktische Übungen und ggf. Reflexion der Erfahrungen.
Muss ich zu festen Zeiten teilnehmen oder geht es flexibel?
Antwort: Beides ist verbreitet: Es gibt Live‑Kurse zu festen Zeiten (ähnlich wie Präsenzgruppen) und On‑Demand‑Programme mit vorproduzierten Videos, die du flexibel in einem Zeitfenster absolvieren kannst. Manche Anbieter kombinieren beides.
Für die Krankenkassenerstattung zählen in der Regel absolvierte Module bzw. Teilnahmetermine, die der Anbieter dokumentiert.
Gibt es Live-Betreuung oder sind das nur Videos?
Viele Präventionskurse bieten entweder Live‑Sessions mit Kursleitung oder zumindest Kontaktmöglichkeiten (Chat, E‑Mail, Sprechstunden), um Fragen zu klären. Andere Programme funktionieren komplett über strukturierte Videos und Unterlagen.
Je mehr individuellen Anpassungsbedarf du hast, desto wichtiger ist dir wahrscheinlich eine Form von persönlicher Betreuung.
Welche technischen Voraussetzungen brauche ich?
Du brauchst: ein internetfähiges Gerät (Laptop, Tablet oder Smartphone),
stabile Internetverbindung,
Lautsprecher oder Kopfhörer, teilweise Kamera (für Live‑Kurse).
Einige Übungen lassen sich auf engem Raum durchführen, andere profitieren von einer Matte und etwa 2–3 m² freiem Platz.
Bekomme ich Unterlagen oder Übungspläne zum Download?
Viele Anbieter stellen Übungspläne, Infoblätter, Checklisten (z.B. zur Ergonomie) oder Videos zum erneuten Anschauen bereit. Das Ziel ist, dass du auch nach Kursende selbstständig weitertrainieren kannst.
Was passiert, wenn ich einen Termin verpasse?
Für die Erstattung musst du meist eine Mindestteilnahmequote erfüllen (z.B. 80% der Einheiten). Bei verpassten Terminen bieten manche Anbieter Aufzeichnungen, Nachholtermine oder zusätzliche Module an.
Es lohnt sich, vor Kursstart zu klären, wie mit Fehlzeiten umgegangen wird und ob das Zertifikat bei einer bestimmten Anzahl verpasster Einheiten noch ausgestellt wird.
Bekomme ich am Ende ein Zertifikat für die Krankenkasse?
Ja, zertifizierte Präventionskurse stellen dir nach erfolgreicher Teilnahme eine Bescheinigung aus, auf der Kursname, Kurs‑ID, Dauer und deine Teilnahme bestätigt sind. Diese reichst du bei deiner Krankenkasse ein, um die im Tarif vorgesehenen Zuschüsse zu erhalten.
Was kostet ein digitaler Präventionskurs für den Rücken?
Die Kosten liegen häufig im Bereich von rund 80–150 Euro pro Kurs, je nach Anbieter, Umfang und Betreuungsform. Durch die Bezuschussung der Krankenkasse reduzieren sich deine effektiven Kosten meist deutlich.
Bezahlt meine Krankenkasse einen Online-Rückenkurs?
Die meisten gesetzlichen Krankenkassen übernehmen anteilig oder vollständig die Kosten für zertifizierte Präventionskurse – unabhängig davon, ob sie online oder vor Ort stattfinden. Voraussetzung ist, dass der Kurs die Qualitätskriterien nach §20 SGB V erfüllt und im System der Kassen/Prüfstellen gelistet ist.
Welche Voraussetzungen muss ein Kurs erfüllen, damit die Krankenkasse zahlt?
Der Kurs braucht u.a. ein wissenschaftlich fundiertes Konzept,
qualifizierte Kursleitung,
klar definierten Umfang (z.B. 8–12 Einheiten),
eine erfolgte Zertifizierung nach §20 SGB V mit Kurs‑ID.
Der Anbieter weist normalerweise ausdrücklich darauf hin, wenn diese Kriterien erfüllt sind.
Wie viel übernimmt die Krankenkasse (Prozentsatz / Maximalbetrag)?
Viele Kassen erstatten 70–100% der Kurskosten bis zu einem festgelegten Höchstbetrag pro Kurs und Jahr. Die konkreten Summen und Prozentsätze variieren zwischen den Kassen.
Am einfachsten rufst du kurz bei deiner Kasse an oder schaust im Online‑Portal in den Bereich „Prävention/Bonusprogramme“.
Wie oft pro Jahr kann ich einen Präventionskurs erstattet bekommen?
Typisch ist die Erstattung von bis zu zwei Präventionskursen pro Kalenderjahr, oft in verschiedenen Handlungsfeldern (z.B. Bewegung, Entspannung, Ernährung). Die genaue Regelung hängt von deiner Krankenkasse ab.
Was bedeutet ‚zertifiziert nach §20 SGB V‘ und was ist eine Kurs-ID?
„Zertifiziert nach §20 SGB V“ bedeutet: Der Kurs erfüllt die gesetzlichen Anforderungen an Präventionsangebote und wurde von einer Stelle im Auftrag der Krankenkassen geprüft. Die Kurs‑ID ist die eindeutige Kennnummer dieses geprüften Programms.
Mit dieser ID kann deine Krankenkasse den Kurs eindeutig zuordnen und prüfen, ob und in welcher Höhe sie den Kurs bezuschusst.
Muss ich den Kurs erst selbst zahlen und bekomme dann Geld zurück?
Meistens zahlst du die Kursgebühr zunächst selbst und reichst nach Kursabschluss die Teilnahmebescheinigung ein, woraufhin dir der Zuschuss überwiesen wird. Einige Anbieter kooperieren mit Kassen so, dass du nur einen Eigenanteil zahlst oder gar nicht in Vorleistung gehen musst – das ist aber nicht überall der Fall.
Wie reiche ich die Teilnahmebescheinigung bei der Krankenkasse ein?
Du bekommst nach Kursende ein Formular/ Zertifikat, das du per Post, Upload im Online‑Portal oder über eine Krankenkassen‑App einreichst. Wichtig sind Kurs‑ID, Zeitraum, Anzahl der Einheiten und deine Teilnahmebestätigung.
Oft gibt es dafür einen eigenen Bereich „Gesundheitskurse/Prävention“ im Online‑Portal deiner Kasse.
Werden auch Personen mit bestehenden Rückenschmerzen von der Kasse unterstützt?
Ja, Präventionskurse sind ausdrücklich auch für viele Menschen mit bestehenden, nicht‑akuten Rücken‑ oder Nackenbeschwerden gedacht. Entscheidend ist, dass es sich nicht um eine akut behandlungsbedürftige Erkrankung handelt, sondern um Prävention bzw. Sekundärprävention.
Bei schweren, spezifischen Rückenleiden läuft die Kostenerstattung eher über Heilmittel (Physiotherapie, Reha etc.), nicht über Präventionsbudget.
Wie stelle ich meinen Bürostuhl richtig ein?
Sitzhöhe: Füße ganz auf dem Boden, Knie etwa im 90‑Grad‑Winkel.
Sitztiefe: Zwischen Kniekehle und Sitzkante bleibt eine Handbreit Abstand.
Rückenlehne: Unterstützt den unteren Rücken und folgt idealerweise deinen Bewegungen.
Die Armlehnen sollten so eingestellt sein, dass Schultern entspannt bleiben, während Unterarme locker aufliegen.
Welche Höhe ist ideal für Schreibtisch und Bildschirm?
Der Schreibtisch ist ideal, wenn Unterarme bei aufrechter Haltung im rechten Winkel aufliegen können, ohne dass du die Schultern hochziehen musst. Der obere Bildschirmrand sollte etwa auf Augenhöhe sein, der Abstand ungefähr eine Armlänge, damit du nicht ständig nach unten oder vorn schauen musst.
Wie hoch muss der Monitor bei Nackenschmerzen stehen?
Je gerader deine Halswirbelsäule, desto geringer die Dauerbelastung. Der Blick sollte leicht nach unten (ca. 10–20 Grad) fallen, ohne dass der Kopf nach vorne geschoben wird. Bei Laptoparbeit helfen zusätzliche Tastatur und ein Laptopständer, um die Bildschirmhöhe anzupassen. Wenn man keinen Laptopständer hat kann man auch einfach ein paar dicker Bücher nehmen. Das bringt den Bildschirm des Laptops auf die richtige Höhe. In dem Fall wird eine externe Tastatur und Maus benötigt.
Welche Maus/Tastatur ist bei Nackenschmerzen sinnvoll?
Wichtig ist, dass Maus und Tastatur nah am Körper liegen, damit Ellenbogen am Körper bleiben und Schultern entspannt sind. Ergonomische Mäuse und geteilte Tastaturen können bei hartnäckigen Beschwerden sinnvoll sein, sind aber kein Muss – entscheidend sind neutrale Hand‑, Ellbogen‑ und Schulterposition.
Welche Übungen kann ich im Büro gegen Nacken‑ und Rückenschmerzen machen?
Schulterkreisen, Schultern hochziehen und fallen lassen.
Brustkorb öffnen: Hände hinten abstützen, Brustbein anheben.
sanfte Nackendehnung (Kopf zur Seite neigen, Blick gerade, nur leichtes Ziehen).
Aufstehen, ein paar Schritte gehen, Becken vor/zurück kippen.
Solche Micro‑Pausen von 1–3 Minuten kannst du mehrmals täglich einbauen.
Wie oft sollte ich im Büro aufstehen und Pausen machen?
Eine grobe Orientierung: alle 30–60 Minuten mindestens kurz die Position ändern, aufstehen oder ein paar Schritte gehen. Besser als eine lange Pause ist eine Vielzahl kurzer Unterbrechungen, bei denen du Haltung, Muskeln und Augen entlastest.
Was ist ergonomisches Sitzen / dynamisches Sitzen?
Ergonomisches Sitzen heißt: aufrechter Oberkörper, Becken leicht nach vorn gekippt, Füße flach am Boden, Rückenlehne nutzend, Schultern entspannt. Dynamisches Sitzen geht einen Schritt weiter: du wechselst bewusst immer wieder zwischen unterschiedlichen Sitzhaltungen, nutzt die Rückenlehne aktiv und stehst regelmäßig auf, statt starr in einer „perfekten“ Position zu verharren.
Brauche ich einen höhenverstellbaren Schreibtisch für einen gesunden Rücken?
Ein höhenverstellbarer Tisch erleichtert dir den Wechsel zwischen Sitzen und Stehen und kann helfen, lange statische Belastungen zu vermeiden. Er ist hilfreich, aber kein Muss: Entscheidend ist, dass du generell für Haltungswechsel und Bewegung sorgst – das geht auch mit normalen Tischen, wenn du clever Pausen und Ausgleichsbewegung einplanst.
Wie richte ich ein Homeoffice rückenfreundlich ein?
Auch zu Hause gilt: stabile Sitzgelegenheit, Tisch in passender Höhe, Bildschirm auf Augenhöhe, externe Tastatur/Maus bei Laptoparbeit, ausreichend Licht. Vermeide dauerhaftes Arbeiten vom Sofa oder Bett, denn die dortigen Haltungen überlasten auf Dauer Nacken und unteren Rücken.
