Frau spaziert mit ihrem Hund auf einem herbstlichen Waldweg am See

20 Minuten im Grünen: Warum die Pause draußen deinem Nacken guttut

Schon eine kurze Zeit in der Natur kann das Stresshormon Cortisol senken. So baust du sie in deinen Alltag ein.

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Stress zeigt sich oft im Nacken. Bewegung hilft deinem Körper, Stresshormone wieder abzubauen. Besonders gut klappt das draußen.

Was die Studie zeigt

In einer Studie verbrachten die Teilnehmenden über mehrere Wochen regelmäßig Zeit in einer grünen Umgebung ihrer Wahl. Das Stresshormon Cortisol sank dabei schon nach 20 bis 30 Minuten deutlich.[1] Die Teilnehmenden sollten dabei weder Sport machen noch aufs Handy schauen.

So passt es in deinen Tag

  • Leg ein Telefonat, bei dem du nichts mitschreiben musst, auf einen Spaziergang.
  • Dreh vor dem ersten Meeting eine Runde um den Block. Das ersetzt den Arbeitsweg, der im Home Office wegfällt.
  • Verabrede dich in der Mittagspause mit jemandem im Park.

Ein Park, ein Garten oder eine Allee mit Bäumen reicht schon. Du musst nicht in den Wald fahren.

Doppelter Effekt

Du bewegst dich, kommst aus der Sitzhaltung raus und gibst deinem Kopf eine Pause. Weitere Ideen gegen stressbedingte Verspannungen findest du im Artikel Nackenschmerzen und Psyche.

Quellen

  1. Hunter MR, Gillespie BW, Chen SY (2019): Urban Nature Experiences Reduce Stress in the Context of Daily Life Based on Salivary Biomarkers. Frontiers in Psychology, 10, 722. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31019479

Hinweis: Dieser Artikel gibt allgemeine Gesundheitsinformationen wieder und ersetzt keine individuelle ärztliche oder therapeutische Beratung. Bei anhaltenden oder starken Beschwerden wende dich bitte an eine Fachperson.