Mann steht mit Headset an der Küchentheke und führt gut gelaunt eine Videokonferenz am Laptop

Positionswechsel und Mikropausen: Bewegung, die in jeden Arbeitstag passt

Warum kurze Unterbrechungen alle 30 bis 45 Minuten deinem Nacken guttun und wie du sie in deinen Alltag einbaust.

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Unser Körper ist nicht dafür gemacht, stundenlang in derselben Haltung zu bleiben. Selbst aufrechtes Sitzen wird auf Dauer anstrengend. Nicht die Sitzposition ist das Problem, sondern das Verharren darin.

Die S3-Leitlinie zu Nackenschmerzen empfiehlt, körperlich aktiv zu bleiben und Bewegung in den Alltag einzubauen. Schonen hilft nicht.[1] Dafür brauchst du kein Trainingsprogramm. Viele kleine Bewegungsmomente summieren sich genauso wie das Sitzen.

So geht die 90-Sekunden-Pause

  • Steh auf.
  • Kreise die Schultern langsam ein paar Mal nach hinten.
  • Beweg den Kopf langsam in alle Richtungen, nur so weit, wie es angenehm ist.
  • Geh ein paar Schritte, zum Beispiel zum Fenster oder in die Küche.

Jede neue Position zählt

Stell dich zum Telefonieren an ein hohes Sideboard, setz dich mal im Schneidersitz auf den Boden oder geh beim Telefonat ein paar Runden. Jede Veränderung ist besser als das Verweilen in ein und derselben Haltung.

So bleibst du dran

Stell dir einen Wecker alle 30 bis 45 Minuten oder plane Pausen als feste Termine in deinen Kalender ein, genau wie Meetings. Wenn du mehr machen möchtest, findest du gezielte Übungen im Artikel HWS-Syndrom: 7 effektive Übungen für zu Hause.

Quellen

  1. DEGAM (2025): S3-Leitlinie „Nicht-spezifische Nackenschmerzen“, AWMF-Nr. 053-007. register.awmf.org/de/leitlinien/detail/053-007

Hinweis: Dieser Artikel gibt allgemeine Gesundheitsinformationen wieder und ersetzt keine individuelle ärztliche oder therapeutische Beratung. Bei anhaltenden oder starken Beschwerden wende dich bitte an eine Fachperson.